Foodwatch: Verkauf soll erst ab 18 Jahren möglich sein

Kinder und Jugendliche finden Energy-Drinks "cool". Das Getränk enthält aber viel Koffein und viel Zucker. Verbraucher-Schützer sagen: Junge Menschen trinken zu viel davon. Deshalb sollten die bunten Dosen erst ab 18 Jahren verkauft werden.

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Mehrere Dosen mit Energy-Drinks stehen in einer Reihe.
Energy-Drinks sind Getränke in bunten Dosen. Sie enthalten unter anderem viel Koffein. (imago/Geisser)
Die Forderung ist nicht neu. Aber die Organisation Foodwatch hofft, dass die neue Bundes-Regierung endlich ein Gesetz macht. Andere EU-Länder haben schon reagiert. In Polen, Litauen oder Lettland darf man Energy-Drinks erst ab 18 kaufen.
Foodwatch hat herausgefunden: Fast 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland trinken mehr als einen Liter auf einmal. Die Folge: Man kann Herz-Rhythmus-Störungen, Angst-Zustände und Konzentrations-Probleme bekommen.
Die Organisation kritisiert die Hersteller von den Energy-Drinks. Denn Red Bull, Monster & Co. werben viel in den Sozialen Medien. Sie wollen, dass Kinder und Jugendliche ihre Getränke kaufen. TikTok-Stars und Youtuber sagen in ihren Videos, dass die Drinks "cool" sind. Die Firmen unterstützen auch den Profi- und Jugend-Sport als Sponsoren. Das bedeutet: Sie geben Vereinen Geld. Dafür steht ihr Name zum Beispiel auf einem Trikot.
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    Verbraucherinnen und Verbraucher sind Menschen, die etwas benutzen oder kaufen. Der Bundes-Verband für die Verbraucher kümmert um die nötigen Informationen für die Menschen.

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