Museum Beethoven-Haus startet Inklusions-Projekt für gehörlose Menschen

Das Beethoven-Haus ist ein Museum in der Stadt Baden in dem Land Österreich. In dem Haus hat früher einmal der berühmte Musiker Ludwig van Beethoven gewohnt. Er konnte in seinem Leben immer schlechter hören. Am Ende war er taub. Das Museum will, dass Gehörlose mehr Zugang zu Kultur bekommen. Ab April gibt es das Inklusions-Projekt "Klang ohne Grenzen".

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Zusehen ist das Beethoven-Haus in Baden bei Wien. (Um 2000)
Das Museum Beethoven-Haus in der Stadt Baden in dem Land Österreich. (picture-alliance / brandstaetter images / Wilfried Vas / Wilfried Vas)
Die Museums-Chefin heißt Ulrike Scholda. Sie sagt: Wir planen Führungen in Gebärden-Sprache. In einem Raum des Museums geht es um eine besonders bekannte Komposition von Beethoven. Das Werk heißt die Neunte Sinfonie. In dem Raum sollen Bildschirme aufgestellt werden. Die Besucher können dann Film-Aufnahmen von einem Konzert mit der Sinfonie sehen. Es gibt auch ein spezielles Telefon. Das Telefon vibriert. Das bedeutet: Es überträgt Klänge in Form von Schwingungen. So können Gehörlose Beethovens Musik wahrnehmen.
Die Idee für das Projekt entstand, als junge Musiker aus dem Land Japan in dem Museum zu Gast waren. Einige können gar nicht hören oder nur sehr wenig. Die Stadt Baden ist auch an dem Projekt beteiligt. Die Stadt findet: Es ist sehr wichtig, dass auch taube Menschen Kultur erleben können.
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Wörterbuch

  • Inklusion

    Inklusion bedeutet: Menschen mit einer Behinderung und Menschen ohne Behinderung leben zusammen. Menschen mit Behinderung können dieselben Schulen wie Menschen ohne Behinderung besuchen. Sie können auch gemeinsam arbeiten und wohnen. Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft dazu.

  • Österreich

    Österreich ist ein Nachbar-Land von Deutschland. Dort spricht man auch Deutsch. Die Haupt-Stadt von Österreich ist Wien.

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